Tandberg RDX

Datensicherung – aber wie?

rdx_quikstorDie TANDBERG-Produkte zeichnen sich durch hohe Qualität und Zuverlässigkeit aus. Neben der robusten Verarbeitung werden ständig neue, modenere und fortschrittlichere Verfahren, wie etwa RLL-Codierung, Mehr-Kanal-Aufzeichnung oder Servo-Tracking in die TANDBERG-Produkte integriert.

 

Die Zeiten, in denen manch unbedarfter Anwender ausschließlich ein einzelnes Magnetband besaß und damit Tag für Tag bzw. Nacht für Nacht seine Datensicherung durchführte, sind vorbei. Dennoch bleibt auch heute für viele die Frage offen: Wie organisiere ich die Datensicherung richtig und wieviele Medien benötige ich hierzu?

In der Tat birgt die Verwendung eines einzelnen Mediums die große Gefahr, dass es trotz des Backups früher oder später zu Datenverlusten kommt. Allein der Systemabsturz während einer Sicherung vernichtet das einzige Backup, von externen Einflüssen einmal ganz abgesehen.

Als minimale Ausstattung werden heute mindestens 3 Medien angesehen. Diese werden rotierend eingesetzt, wobei die Backups fortlaufend mit den aktuellen Sicherungen immer wieder überschrieben werden. Von diesen 3 Medien sollte mindestens eines außerhalb des Bürogebäudes aufbewahrt werden. Die Übersicht geht bei diesem Verfahren allerdings sehr schnell verloren.

 

Tagessicherung:

wocheBesser als 3 Medien passen natürlich 5 Cartridges zum täglichen Medienwechsel. Pro Arbeitstag wird ein spezifisches Medium verwendet, das entsprechend, z. B. “Dienstag”, beschriftet werden sollte. Auch hier ist die Auslagerung eines Tapes außerhalb des Gebäudes unbedingt zu empfehlen.

Eine zusätzliche Sicherungsgeneration erstellt man mit einer 6.Cartridge, die entweder montags oder freitags im wöchentlichen Wechsel mit der Tagessicherung eingesetzt wird (“Freitag – ungerade Woche” und “Freitag – gerade Woche”). Im Fall der Rücksicherung steht nämlich dann auch ein Datenbestand der Vorwoche zur Verfügung. Dies kann für den Befall einer aktuellen Datei mit Viren notwendig werden oder für die Wiederherstellung einer älteren Dateiversion.

 

Wochensicherung:

wochenDiese Sicherheitsstufe lässt sich wiederum auf regelmäßige Monatssicherungen ausbauen. Hierzu sind mindestens 8 Medien notwendig. Dazu wird die Sicherung eines Wochentages, beispielsweise Freitag, erst im nächsten Monat wieder überschrieben, die Tapes also mit “Freitag 1”, “Freitag 2”, “Freitag 3” und “Freitag 4” gekennzeichnet. Falls der betreffende Monat 5 Wochen hat, benötigt man selbstverständlich eine 9. Cartridge. Damit stehen im Falle eines Datenverlustes mehrere ältere Versionen des Datenbestandes zur Verfügung. Hiermit erstellte Wochensicherungen sollten in jedem Fall an verschiedenen Orten gelagert werden. Auch ein Bankschließfach bietet sich beispielsweise hierfür an.

 

Monatssicherung:

monatWeitere Sicherungshierarchien wie Monats- oder Jahressicherungen haben schon eher den Charakter einer Archivierung. Sie werden nur selten wieder in die Rotationszyklen einbezogen, müssen aber wegen ihrer Wichtigkeit besonders geschützt gelagert werden.

 

TIPP:

Zur Archivierung müssen nicht unbedingt neue Medien verwendet werden. Hierfür können durchaus Cartridges eingesetzt werden, die bereits eine Zeit lang für Tages- oder Wochensicherungen verwendet wurden.

 

ABER:

Dieser Tipp gilt nur für Technologien mit linearer Aufzeichnung, deren Medien die entsprechende Nutzungsdauer aufweisen.

Ob die Datensicherung als Vollbackup oder Teilbackup durchgeführt wird, hängt vom zu sichernden Datenvolumen und der verfügbaren Streamerkapazität ab. Eine tägliche Vollsicherung ist die zuverlässigste und einfachste Methode. Hierzu sollte der gesamte Festplattenbestand auf einer Cartridge Platz finden. Nur wenn dieser Platz nicht ausreicht, ist die Sicherung geänderter oder ausgewählter Dateien empfehlenswert. Allerdings sollte mindestens einmal pro Woche eine Vollsicherung durchgeführt werden. Zudem ist eine genaue Dokumentation der Backups notwendig, damit Teil- und Vollsicherungen zueinander passen.

Mehr Informationen zu Tandberg Data – hier.

Integration von RDX QuikStor in QNAP NAS

RDX QuikStor in QNAP NAS

 

QNAP NAS Systeme ermöglichen zeitgesteuerte Backups auf direkt angeschlossene RDX-Laufwerke, um kritische Daten außerhalb des Firmengebäudes auszulagern und so eine komplette Desaster Recovery Strategie umzusetzen.
Zwar bieten QNAP NAS Systeme Datenredundanz durch die RAID Technologie, doch sollten wichtige und unternehmenskritische Daten zusätzlich stets auf externen Wechselmedien gespeichert werden, um sie gegen menschliche Fehler oder Hardware-Defekte zu schützen.
Externe Medien wie USB-Sticks oder externe Festplatten, die nicht in erster Linie für Backup und Archivierung gebaut wurden, sind bei weitem nicht so haltbar und zuverlässig wie das Wechselplattensystem RDX QuikStor. Dieses bietet extrem robuste und zuverlässige Medien für eine höchst professionelle Backup-Strategie und kann mit der USB3+-Technologie direkt an den USB3.0 Port eines QNAP NAS Systems angeschlossen werden.